Sieben Gründe für KMU mit dem Online-Marketing durch zu starten

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) haben nach wie vor noch einiges an Nachholbedarf in Sachen Online-Marketing. Im Zuge der Digitalisierung kommt kein Unternehmen an diesem Thema vorbei. Wir räumen mit Vorurteilen auf und zeigen dir sieben Gründe, warum du mit deinem KMU auf Online-Marketing setzen solltest.

Ist es nicht schon ermüdend, immer wieder die gleichen Argumente zu hören? Warum drücken sich viele Unternehmer und Unternehmerinnen nach wie vor um das Thema Online-Marketing? Wir haben sieben typische Vorurteile für euch zusammengefasst. Lasst uns damit aufräumen und verstehen, dass niemand mehr um das Online-Marketing herumkommt!

1. Der Kunde findet mich doch lokal vor der Haustür!

Es mag sein, dass deine Kunden dich vor der Haustür finden. Sie nehmen dein Geschäft als gegeben wahr, schauen ab und zu vorbei und laufen irgendwann nur noch dran vorbei. Vielleicht haben sie auch gerade gar keinen Bedarf für deine Produkte oder Leistungen. Mit Online-Werbemaßnahmen kannst du dich aber stets in die Köpfe der Menschen vor Ort transportieren. Sprich deine Zielgruppen lokal an und mach dich auffindbar für potenzielle neue Kunden. Gerade wenn du ein sehr spezifisches Angebot hast, lohnt es sich online damit zu werben. So erhältst du lokale Unterstützung auch in schwierigen Zeiten. Und darüber hinaus, denn mit Online-Marketing erreichst du auch die Menschen in anderen Stadtteilen oder Gemeinden und sogar über Landesgrenzen hinaus. Dabei kannst du deinen Vorteil nutzen, Kunden auch persönlich beraten zu können. Das können große Versandhändler wie Amazon, Zalando und Co. nicht bewerkstelligen! Wähle die richtigen Kanäle, um deine Zielgruppen anzusprechen. Hebe deinen lokalen Wert bei den Kunden hervor, generiere Aufmerksamkeit und setze dich von den mächtigen Konkurrenten als spezialisierter Anbieter ab.

2. Mein Vertriebsmodell läuft doch.

Sicherlich hat dein Vertriebsmodell bisher gut funktioniert und die Kunden haben bei dir reingeschaut. Vielleicht hast du dich auch auf der einen oder anderen Veranstaltung präsentiert. Spätestens mit der Corona-Krise wurde dein Geschäftsmodell jedoch auf eine harte Probe gestellt. Flanierende Kunden, verkaufsoffene Sonntage, ein volles Ladengeschäft, und selbst Messen – das alles gehört aufgrund von Einschränkungen aktuell der Vergangenheit an. Verzahne deine Offline- und Online-Aktivitäten geschickt miteinander. Digitale Aktivitäten und Online-Marketing eröffnen dir neue Potenziale im Vertrieb und ermöglichen dir mit den Kunden in Kontakt zu bleiben.

3. Mein Angebot ist zu klein für Online-Marketing.

Diese Sorge ist vollkommen unberechtigt. Kein Unternehmen ist zu klein für digitale Werbemaßnahmen. Vielmehr solltest du darin die Vorteile erkennen. Ein übersichtliches Angebot erleichtert dem Kunden z. B. die Entscheidungsfindung. Er muss sich nicht durch hunderte von Angeboten wälzen, sondern kann sich auf dein Urteilsvermögen lassen. Du hast sicher gute Gründe für die Auswahl deines Sortiments. Zudem hast du die Möglichkeit ausführlich über dein Angebot zu informieren. Egal ob es sich um einen Service oder um Produkte handelt, stelle deine Expertise in den Mittelpunkt. Nutze deine eigene Webseite und stelle dein Fachwissen bereit. Dafür brauchst du dich nicht hinter den großen Online-Shops verstecken. Mit gezielten Online-Werbemaßnahmen kannst du zudem auf Sonderangebote, Öffnungszeiten etc. aufmerksam machen und die Kunden lokal ansprechen.

4. Meine Zukunft ist auch ohne Digitalisierung gesichert.

Dein Ladengeschäft lief – vermutlich bis zu Corona-Krise – ganz gut. Trotz aller Widrigkeiten konntest du dich bisher gegen die Versandhändler behaupten. In der Krise haben jedoch mehr Menschen online bestellt. Lokale Unternehmen ohne eigene Maßnahmen im Online-Marketing hatten das Nachsehen. Unerwartete Entwicklungen oder auch Konkurrenten, die dir weit voraus sind, können deinem Geschäftsmodell schnell ein Ende bereiten. So manch einer glaubte sich schon sicher in seiner Position und wurde eines Besseren belehrt. Geschäftsmodelle müssen stets überdacht und dem Markt angepasst werden. Ohne digitale Prozesse – angefangen bei einer eigenen Webseite, über Online-Werbemaßnahmen bis hin zu digitalisierten Geschäftsprozessen – wirst du langfristig kaum am Markt überleben. Der Digitalisierung gehört die Zukunft. Sie ist somit deine Investition in die eigene Zukunft.

5. Offline und online machen doch keinen Unterschied.

Der Kunde kauft online anders als offline. Denn vor Ort läuft der Kunde vielleicht zwei oder drei Geschäfte ab, vergleicht die Angebote und entscheidet sich ganz spontan, bei welchem Unternehmen gekauft wird – unabhängig vom eigentlichen Preis. Online hingegen hat der Kunde jedoch vielmehr Zeit und Möglichkeiten, sowohl Produkte als auch Services zu vergleichen. Er kann sich Meinungen einholen, Preise vergleichen und sich unabhängig von Ort und Zeit informieren. Umso wichtiger ist es für dich als lokales Unternehmen hier auf digitale Werbemaßnahmen zu setzen, damit der Kunde dich im Blick hat. Überzeuge an dieser Stelle mit deinem Angebot, deinem Service und deiner Expertise. Ermögliche den Kunden dich online zu kontaktieren, damit sie anschließend den Weg in dein Geschäft finden. Online ist nicht gleich offline, aber viel wichtiger ist die geschickte Verzahnung beider Kanäle.

6. Online-Marketing wirkt nicht und ist viel zu kompliziert.

 Grundsätzlich kann im Online-Marketing jeder einzelne Parameter gemessen und immer wieder optimiert werden. Die Wirksamkeit von Online-Marketingmaßnahmen ist ganz eindeutig messbar und sorgt für Erfolge. Bei einer reinen Printanzeige zahlst du für teure Werbung nach dem Gießkannenprinzip, erhältst aber kaum Informationen über die Wirksamkeit. Du musst nicht jeden Parameter im Online-Marketing verstehen. Dafür gibt es spezifische Anbieter und Tools wie yeew, um deine Online-Werbemaßnahmen zielgruppenspezifisch und lokal auszuspielen. Hier erhältst du am Ende jeder Kampagne sogar ein leicht verständliches Reporting mit Informationen, wie du deine Kampagne ganz einfach weiter optimieren kannst. Kompliziertes Online-Marketing gehört damit der Vergangenheit an. Fakt ist: Online-Marketing wirkt.

7. Meine Zielgruppen sind nicht digital unterwegs.

Wer behauptet, dass seine Zielgruppe kaum digital unterwegs ist, lebt an der Realität vorbei, wie ein Blick in die ARD/ZDF Online-Studie offenbart: Im Jahr 2020 nutzen 94 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahren das Internet. Das Alter spielt keine Rolle mehr. Insbesondere die Zielgruppe ab 60 Jahren hat im Jahr 2020 zu einem Zuwachs der Internetnutzung in Deutschland beigetragen. Egal wie groß du deine eigene Zielgruppe definierst, sie wartet im Internet auf dich. Nutze diese zusätzliche Reichweite und stärke deinen digitalen Vertrieb.

Online-Marketing ist somit nicht nur wichtig für große Unternehmen und Konzerne. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sollten durch ein zielgerichtetes Online-Marketing ihre eigene Wettbewerbsposition stärken, in ihr Unternehmenswachstum investieren und langfristig den eigenen Absatz sichern.

Solltet ihr noch Fragen oder Unterstützung im Bereich Online-Werbung haben, könnt ihr euch gerne an uns wenden oder euch kostenfrei und unverbindlich auf unserer Plattform registrieren.

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